Neue Lesebrille

Eine Lesebrille ist eine Sehhilfe, die man benötigt, um im Nahbereich wieder scharf sehen zu können. Da es vor allem beim Lesen bemerktwird, dass man unter einer Alterssichtigkeit leidet, nennt man diese Brille auch "Lesebrille".

Lesebrille

Die Lesebrille wurde gegen Ende des dreizehnten Jahrhunderts von italienischen Mönchen erfunden. Die alternden Mönche stellten fest, dass sie mit Hilfe eines geschliffenen Glases, dass sie vor die Augen hielten, wieder die Buchstaben ihrer Manuskripte lesen konnten. Folgerichtig entwickelten sie ein Brillengestell als Halterung für dieses "Leseglas".

Der Philosoph Roger Bacon lieferte in seinem Werk Opus maius wichtige Erkenntnisse zur physikalischen Optik, vor allem über die Brechkraft von geschliffenen Linsen.

Altersweitsichtigkeit

Ab einem Alter von etwas 35 Jahren bemerken viele Menschen eine schleichende Verschlechterung der Sehkraft. Das betrifftt vor allem die Nahdistanzen. Ursache ist eine Verfestigung der Augenlinse, die für ca. 25% der Brechkraft des Auges verantwortlich ist. Die Fähigkeit der Linse, sich zu verformen und damit die Brechkraft für verschiedene Sehdistanzen aktiv zu verändern, nennt man auch Akkommodation.

Auge Aufbau Bestandteile

Aber leider: durch die altersbedingte Verfestigung der Augenlinse fällt es zunehmend schwerer, in Nahdistanzen ein scharfes Bild zu sehen. Es gibt im Prinzip drei Möglichkeiten, um diese Sehschwäche zu korrigieren:

Das umständliche Einsetzen und Herausnehmen sowie die Pflege von Kontaktlinsen sind vielen älteren Menschen zu aufwendig. Eine Augenoperation ist immer mit einem Risiko verbunden. Folglich greifen die Mehrheit der Menschen mit Altersweitsichtigkeit auf eine Lesebrille zurück.

Lesebrillen sind als Einstärkebrillen vergleichsweise einfach herzustellen, daher kosten sie bei weitem nicht so viel wie zum Beispiel eine Gleitsichtbrille.

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